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Menschliches Verhalten und Erleben in seiner Entwicklung verstehen II

1. Gestalten Sie eine Tabelle, was ein Kind in welchem Alter Können sollte!

2.Das Kind im 1. Lebensjahr: In der Welt heimisch werden. Piaget bezeichnet den Menschen bei seiner Geburt als „unreifes Wesen", das Schritt für Schritt seine Fähigkeiten und Fertigkeiten für das Leben entwickelt. (Kiga heute 3/99, Seite 6) Beschreiben Sie die Ausgangssituation und die gewaltigen Veränderungen im ersten Lebensjahr!
3.Das Kind im dritten Lebensjahr: Sich in der Welt zurechtfinden. Jedes Wort plappern Sie nach, jede Kleinigkeit weckt Ihr Interesse - Kinder im dritten Lebensjahr wenden sich vermehrt den Menschen ihrer Umwelt zu - und kaum ein Erwachsener kann sich ihrer Neugier entziehen. (kiga 5/99, Seite 24). Erklären Sie, warum in diesem Zeitraum meistens die Aufnahme in eine Kindergruppe liegt?
4.Das Kind im vierten und fünften Lebensjahr: Sich mit der Welt auseinandersetzen. Waren die Mutter oder der Vater bisher die wichtigsten Bezugspersonen, so nimmt das Interesse des Kindes an anderen Kindern nun immer mehr zu. Es hat ein ganz deutliches Bedürfnis danach, sich allmählich ein eigenes kleines soziales Netz in dem Gefüge einer Kindergruppe aufzubauen. (Kindergarten heute 6/99, Seite 26) Erörtern Sie mit fundiertem Wissen dieses Statement!
5.Erläutern Sie die Grundlagen der Entwicklungspsychologie und definieren Sie den Begriff „Entwicklung" am Beispiel eines Organismus!
6.Beschreiben Sie die Merkmale der Entwicklung!
7.Erklären Sie, wie Kinder ab ihrer Geburt ihre Entwicklung mitgestalten!
8.Erläutern Sie das Ziel der sozial-emotionalen Entwicklung!
9.Beschreiben Sie die Bausteine der emotionalen Kompetenz!

allgemeine Entwicklungspsychologie

10.Beschreiben Sie Maßnahmen, wie Sie die emotionale Kompetenz der Kinder fördern!
11.Erörtern Sie die Definition von Hanns Martin Trautner, Professor für Entwicklungs-psychologie „Entwicklung bezieht sich auf relativ überdauernde intraindividuelle (innerhalb eines Individuums) Veränderungen des Erlebens und Verhaltens über die Zeit hinweg!" (Trautner, Hanns Martin 1992: Lehrbuch der Entwicklungspsychologie, Hogrefe Göttingen)
12.Erläutern Sie die Begriffe Wachstum und Reife!
13.Erörtern Sie die Entwicklungsmodelle endogenistische und exogenistische Theorie sowie die Selbstgestaltungstheorien und die interaktionistischen Theorien!
14.Beschreiben Sie in welchem Maße Entwicklungsaufgaben Wertentscheidungen einfordern!
15.Beantworten Sie professionell und unter Einbeziehung Ihres breiten Wissensspektrums „Kann die erfolgreiche Lösung der Entwicklungsaufgabe als ‚Prävention‘ gedeutet werden?
16.Welche Rolle spielen Anlage und Umweltbedingungen für die Entwicklung eines Menschen? Nennen und beschreiben Sie die Faktoren und Prozesse der Entwicklung!
17.Diskutieren Sie: Zum Wunderkind geboren? Wie bestimmen die Gene unsere Talente?
18.Erörtern Sie: Mit Leidenschaft und Willenskraft - wer sich selbst gefunden hat, entfaltet seine Talente!
19.Nehmen Sie Stellung zu der Aussage von Jens Viehweg „Wir funktionieren nur als Angebot. Wenn die Kinder nicht intrinsisch motiviert sind, trotz mehrfacher Hochbegabung, entwickeln sie sich nicht weiter."
20.Daniel hat ein miserables Zeugnis nach Hause gebracht. Der Vater wäscht ihm gehörig den Kopf. Zum Schluss der Standpauke fragt er den Buben: „Und was hast Du mir nun zu sagen?" „Woran könnte es wohl liegen, Papa, an den Erbfaktoren oder an den schlechten Umwelteinflüssen?" Überlegen Sie als kompetenter Pädagoge/Psychologe, der die Hintergründe dieser Frage kennt, welche Antwort der Sohn dem Vater gibt und welche Antwort der Vater dem Sohn gibt!
21.Mit welchen Methoden und Techniken forschen unsere Experten in der Entwicklungspsychologie? Nennen und beschreiben Sie diese!
22.Zeigen Sie das Zusammenspiel der motorischen, sprachlichen, kognitiven und sozial-emotionalen Entwicklung auf! Beschreiben Sie, warum „Entwicklung als ganzheitlicher Prozess" zu deuten ist!
23.Uri Bronfenbrenner (1917-2005, ökologische Entwicklungstheorie) unterscheidet 5 Systeme, die Einfluss auf die Entwicklung des Menschen und sich dabei selbst verändern. Erläutern Sie am Beispiel einer Kindertagesstätte das Ineinandergreifen der gesellschaftlichen Systeme!
24.Zeigen Sie am Beispiel der Kinderzeichnungen die entwicklungspsychologischen Schritte der Kinder im Alter von 0 bis 7 Jahre auf!
25.Studie: Wie wichtig ist der Vater für die Entwicklung des Kindes wirklich? Was meinen die Experten
oPersönlichkeitspsychologe Julius Kuhl, Osnabrück
oLieselotte Ahnert, Wiener Psychologin, Wien
oPsychologieprofessorin Ulrike Ehlert, Zürich
oEvolutionspsychologe Harald Euler, Kassel
26.Wie stehen Sie zu der Aussage: Präsente Väter machen junge Menschen schlauer?
27.Herausforderung: Nehmen Sie Stellung: „Sie haben mich gezeugt, ohne mich gefragt zu haben! Ich werde geboren, ohne gefragt zu werden!"
28.Was ist das Unbewusste in der Psychologie? Kann das Unbewusste als alter Ego bezeichnet werden?
29.Erörtern Sie wieso bei Jugendlichen in der Pubertät auffälliges Verhalten beobachtet werden soll!
30.Erläutern Sie diese Aussagen: „Mama, hab mich lieb! Kinder tun alles, um die Erwartungen der Eltern gerecht zu werden. Projizierter Geltungsdrang: ein erster Schritt zum „falschen Selbst"

Entwicklung des Kindes am Beispiel der verschiedenen pädagogischen Konzepte und Ansätze

31.Worin unterscheidet sich das Konzept der offenen Arbeit in Tageseinrichtungen für Kinder vom geschlossenen Konzept? Nennen und Erklären Sie die Unterschiede! Worin sehen Sie die Vorteile des geschlossenen Konzeptes gegenüber dem offenen im Hinblick auf die kindlichen Entwicklungsprozesse?
32.Erörtern Sie: Lebensschule: Kinder verbringen meist mehr Zeit in der Nachbarschaft als Erwachsene. Es ist der Ort, an dem sie erleben, wie die Außenwelt funktioniert. Wo ein Kind wohnt, kann darum entscheidend prägen, wie es über Mitmenschen im Allgemeinen denkt!

Bedürfnisse

33.Was verstand Abraham Maslow unter Bindungsbedürfnissen?
34.Die Grundbedürfnisse von Kindern können Experten in drei große Bedürfnisbereiche einteilen. Nennen Sie diese 3 Bedürfnisbereiche und die jeweils dazugehörenden Bedürfnisse.
35.Beschreiben Sie die verschiedenen sozial-emotionalen Bedürfnisse!
36.Wie können Sie in Ihrer Arbeit als Erzieher/-in das Bedürfnis der Kinder nach Geborgenheit befriedigen? Bitte verwenden Sie praktische Beispiele!
37.„Wenn Kinder einen Großteil ihrer Bedürfnisse nicht befriedigt bekommen, hat dies kurzfristige Auswirkungen auf die Entwicklung dieser Kinder". Nehmen Sie Stellung zu dieser Aussage und begründen Sie Ihre Meinung!
38.Jeder Mensch hat Bedürfnisse. Definieren Sie den Begriff „Bedürfnis"!
39.Worin unterscheiden sich die sogenannten Grundbedürfnisse von sonstigen Bedürfnissen?
40.Warum sollte eine Erzieherin die Grundbedürfnisse, der von ihr betreuten Kinder kennen?
41.Grundbedürfnisse kann man in Kategorien einteilen. Eine von ihnen umfasst die sozial-emotionalen Bedürfnisse. Nennen und beschreiben Sie die sozial-emotionalen Bedürfnisse.
42.Erklären Sie ausführlich, welche Bedeutung die Befriedigung sozial-emotionaler Bedürfnisse für ein Kind hat. Stellen Sie auch dar, welchen Stellenwert der Erwachsene hierbei für das Kind hat?
43.Neben den sozial-emotionalen Bedürfnissen kann man die Grundbedürfnisse in weitere Kategorien einteilen. Welche Kategorien kennen Sie außerdem? Geben Sie auch hier für jede Kategorie Beispiele aus Ihrem Kindergartenalltag!
44.Svea spielt in der Bauecke. Sie sieht, wie ihre Freundinnen in den Gruppenraum kommen, kurz zu ihr blicken, sich dann an den Händen fassen, umdrehen und zusammen ins Malzimmer gehen. Die Drei sitzen eng nebeneinander und malen ein gemeinsames Bild. Als Svea sich dazusetzen möchte, sagt eine von Ihnen: „Hier ist kein Platz!" Svea nimmt nun die Box mit allen Stiften vom Tisch und geht mit einer Träne im Auge an Ihnen vorbei. Um welches Bedürfnis handelt es sich? Welcher Bedürfniskategorie gehört es an? Stellen Sie ausführlich dar, mit welcher pädagogischen Haltung die Erzieherin die Befriedigung des angesprochenen Bedürfnisses unterstützen kann!
45.Volker hat eine Flasche Milch und Müsli zum Frühstück mitgebracht. Er beginnt, die Milch aus der Flasche aus das Müsli zu schütten. Dabei schwappt die Milch mit einem großen Schwall aus der Flasche. Volker schaut Sie fragend an. Um welches Bedürfnis handelt es sich? Welcher Bedürfniskategorie gehört es an? Stellen Sie ausführlich dar, mit welcher pädagogischen Haltung die Erzieherin die Befriedigung des angesprochenen Bedürfnisses unterstützen kann!
46.Sie beobachten, wie der vierjährige Kai die Stufen der Kindertagesstätte hinunter hüpft. Unten angekommen kickt er mit dem Fuß nach einem Wollknäul auf dem fußboden und rennt dann den Flur entlang. Während der ganzen Zeit macht er rhythmische Bewegungen mit seinem Oberkörper und seinen Armen. Um welches Bedürfnis handelt es sich? Welcher Bedürfniskategorie gehört es an? Welche räumlichen / materiellen Maßnahmen können die Befriedigung dieses Bedürfnisses unterstützen (bitte mit Beispielen darstellen)? Stellen Sie ausführlich dar, mit welcher pädagogischen Haltung die Erzieherin die Befriedigung des angesprochenen Bedürfnisses unterstützen kann!
47.Übertragen Sie die Aussage von Ludwig Erhard auf Ihre Arbeit als Erzieherin: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass es einen Menschen gibt, der nicht immer neue Bedürfnisse hat!"

Bindung

48.Viele Menschen haben Angst vor dem Zahnarzt. Oft stellt sich bei ihnen das unangenehme Gefühl bereits ein, wenn sie das Haus sehen, es betreten, den dort typischen Geruch wahrnehmen und das Geräusch des Bohrers hören. Beschreiben Sie in Bezug auf dieses Beispiel die das Prinzip der klassischen Konditionierung. Erklären Sie dabei auch die Begrifflichkeiten. Welche Bedingungen müssen erfüllt werden, damit es in diesem Beispiel wirklich zu einer klassischen Konditionierung kommt?
49.Erläutern Sie auf welchen drei Ebenen während der Kindheit Vertrauen entwickelt werden muss?
50.Erläutern Sie unter dem Aspekt der verschiedenen Bindungstheorien das „Bezugskinder-System"!
51.Erörtern Sie die Bedeutung und die pädagogischen Konsequenzen der Kinderfreundschaften allgemein, für Kinder im Alter zwischen ca. 3 und ca. 7 Jahren, ca. 8 bis ca. 11 Jahren, ab ca. 12 Jahren. Erörtern Sie die dazugehörenden Freundschaftsbegriffe wie Spielpartnerschaft, Interessenpartnerschaft, Intimpartnerschaft!
52.Erläutern Sie mit ihren pädagogischen und psychologischen Fachkenntnissen die Aussage von Gerald Hüther und Uli Hauser: „Dabei sollten wir uns lieber Sorgen darüber machen, dass wir unseren Kindern nicht mehr vertrauen. Wir trauen ihnen nicht zu, dass sie in der Lage sind, die richtigen Schritte in der richtigen Reihenfolge zu tun".
53.„Kinder brauchen das sichere Gefühl, so angenommen und gemocht zu werden, wie sie sind. Und mit all ihren Begabungen gesehen zu werden. Aus dieser neurobio-logischen Perspektive kann das Erziehungsziel nur sein, Kinder dabei zu unterstützen, damit das Selbstverständliche geschieht, die Ausbildung vielfältiger Kompetenzen". Wie verhält sich diese Aussage von Gerald Hüther und Uli Hauser mit den Erziehungszielen anderer Pädagogen?
54.„Wer nach wie vor meint, Kinder mit Bestrafung und Belohnung dazu bringen zu müssen, sich so zu verhalten, wie er das möchte, erzieht nicht. Er richtet ab. Dressiert. Ein Kind erlebt diese Versuche als Verletzung seines tiefen Bedürfnisses nach Verbundenheit. Es macht die schmerzvolle Erfahrung, dass es so, wie es ist, nicht richtig ist, und dass es sich so verhalten muss, wie es seine >>Erzieher<< wünschen, damit es von ihnen wieder angenommen und dazugehören darf. Dressur, Bestrafung oder Belohnung bewirken, dass eine Leistung nicht als ein eigenes Werk, sondern als etwas von anderen Aufgezwungenes bewertet wird. Ein Kind erlebt sich als Objekt der elterlichen Erziehungsbemühungen. Es wird zurechtgestutzt, wie Gärtner einen Baum beschneiden, damit er möglichst viel >>Ertrag<< bringt. Erörtern Sie die Aussage von Gerald Hüther und Uli Hauser mit den von Ihnen gelernten pädagogischen und psychologischen Definitionen von Strafe und Belohnung!
55.Es lohnt sich, darüber nachzudenken, was es genau bedeutet, wenn wir sagen, dass wir unsere Kinder lieben. Heißt Liebe, ihnen alles zu erlauben, was sie wollen? Heißt Liebe, verfehltes Verhalten nicht zu ahnden? Bedeutet Liebe, sich dafür zu interessieren, was der Sohn den ganzen Tag am Computer macht? Mit welchen Leuten ist meine Tochter unterwegs? Ob es den Kindern gut geht mit ihren Lehrern? Heißt Liebe, dass wir unseren Kindern unangenehme Entscheidungen abnehmen? Ihnen keine Enttäuschungen zumuten? Sie nicht mit Konsequenzen konfrontieren, die ihr Handeln auslöst? Bedeutet Liebe, dass wir Eltern bei unseren Kindern zuallererst beliebt sein möchten? Erörtern Sie die Fragestellung von Gerald Hüther und Uli Hauser mit ihren pädagogischen und psychologischen Fachkenntnissen! Welche Bedeutung haben in diesem Fall die ihnen bekannten Erziehungsziele und Erziehungsmittel?
56.Die Tochter verabschiedet sich von Ihrem Vater mit einem Kuss. Anschließend schiebt sie den Vater mit einem Lächeln zur Zimmertüre hinaus und sagt dabei „Geh jetzt, ich komme allein zurecht!" Zeigen Sie an diesem Beispiel die Bindungstheorien auf!
Nach welchen Kriterien findet der Abnabelungsprozess statt?
57.In welchem Zusammenhang stehen Veränderungsmanagement und die Bindungstheorien?
58.Vergleichen Sie das Münchener Eingewöhnungs-Modell mit dem Berliner Eingewöhnungs-Modell!
59.Beurteilen Sie die Aussage von Kinderarzt Herbert Renz-Polster „Verlässliche Bindung kommt für die Kleinen vor Bildung" in der Stuttgarter Zeitung, 11. März 2014, Nr. 58, Seite 14!

Resilienz

60.Erläutern Sie Fähigkeiten der Erheiterung, die sich auf den Menschen positiv beeinflussen!
61.„Das Lachen als Therapeutikum" Erläutern Sie diese Aussage!
62.Erklären Sie mit ihren pädagogischen und psychologischen Kenntnissen die Bedeutung von Lachseminaren und das Teilnehmen an Lachseminaren! Unter welchen Voraussetzungen können Sie sich vorstellen, an Lachseminaren teilzunehmen?
63.Beschreiben und erläutern Sie den Begriff „komischer Kontrast"!
64.Erörtern Sie, warum Menschen so gerne aus Schadenfreude lachen! Welche Konsequenzen ziehen Sie daraus für Ihre pädagogische Arbeit?
65.Lachen unterstützt die Kommunikation! Beschreiben verschiedene Situationen und begründen Sie Ihre Ergebnisse!
66.Welches Wissen über das Lachen ist für uns in der pädagogischen Arbeit im Kindergarten wichtig? Erläutern Sie die Möglichkeiten!
67.Erklären Sie den Begriff „Transitionen"! Welche Bedeutung spielt bei den Transitionen Erik Erikson?

68.Kinder in Übergänge-Transitionen als Chance wahrnehmen. Transitionen im frühen Kindesalter werden auf Grund gesellschaftlicher Veränderungen Gegenstand pädagogischer Diskussionen und Reflexionen. Beschreiben Sie, was ist konkret unter Transitionen oder Übergänge zu verstehen und wie hat das pädagogische Personal in 2020ff damit umzugehen?

Erklärungsansätze für Lern- und Entwicklungsansätze
systemische Ansätze

69.Die Umwelt eines Kindes muss als umgebendes System berücksichtigt werden, wenn man seine Entwicklung einordnen und seine Lern- und Lebensthemen erkennen will. Erläutern Sie diese Aussage!
70.Wie können hochkomplexe Systeme wie die menschliche Psyche und soziale Gemeinschaften (soziale Kommunikation) hinsichtlich der Ausbildung dynamischer Muster verstanden werden und wie lassen diese sich steuern oder beeinflussen?
a.Erklären Sie die Aspekte des systemisch-konstruktivistischen Denkens!
b.Erläutern Sie die hochkomplexen Systeme!
c.Erläutern Sie den Unterschied zwischen Systemcharakter und Selbstorganisation!
d.Zirkuläres Verständnis: Was gehört zu einem dynamischen System?
e.Vergleichen Sie das dynamische Gleichgewicht mit den Systemübergängen!
f.Selbstorganisation und Selbstreferenz: Wie entsteht aus den Mikrobewegungen der Elemente eines Systems ein makroskopisches dynamisches Bewegungsmuster?
g.Erläutern Sie Strukturdeterminiertheit und operationale Geschlossenheit!
h.Autopoiese: Wie können Sie „autopoietische Systeme" als selbsterzeugende und sich nach außen abgrenzende Systeme der Anschauung näher bringen?
i.Wie konkretisieren sich Systemeigenschaften im neuronalen System?
j.Erläutern Sie das Verständnis von Wirklichkeit und Wirklichkeitskonstruktionen!
k.Welche Systemeigenschaften lassen sich beim psychischen System erfahren?
l.Wie konkretisieren sich Elemente und Systemeigenschaften in sozialen Systemen?
m.Wie kam es zur Entdeckung systemischer Zusammenhänge in sozialen Systemen im therapeutischen Kontext?
n.Welche therapeutischen Grundhaltungen und Vorgehensweisen finden sich in der systemischen Therapie und Beratung?

o.Erläutern Sie
i.Symptome sind Zuschreibungen
ii.Ressourcen- und Lösungsorientierung
iii.Prinzip der Zirkularität
iv.Hypothetisieren
v.Neutralität
vi.Verstörung

p.Welche Formen des zirkulären Fragens können mit welcher Zielsetzung den therapeutischen Verlauf beeinflussen?
q.Wie sieht systemisches Vorgehen im Einzelfall aus?

71.Erläutern Sie die Systemtheorie an praktischen Beispielen aus Ihrer Kitazeit!
72.Wie verhält es sich in der Systemtheorie mit der Kommunikationsstruktur?

Lerntheorien

73.Beschreiben Sie und zeigen Sie die Unterschiede zwischen der intrinsischen und extrinsischen Motivationstheorie auf!
74.Arbeiten Sie die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen dem klassischen und operanten Konditionieren heraus! Ordnen Sie bekannte Vertreter den beiden Konditionierungsmodellen zu!
75.Erläutern Sie die Aussage „Lernen ist Entdecken. Es gibt kein anderes Mittel für wirksames Lernen" (Frederik S. Pearls, 1974)
76.Sicher scheint zu sein, dass sich bei der körperlichen Erscheinungsform eines Menschen (z.B. Größenwachstum) und vor allem in Verhalten, Entwicklung von Talenten und Eigenschaften Reifungs- und Erfahrungsprozesse so untrennbar miteinander vermischen, dass die Frage nach anlage- oder umweltbedingten Eigenschaften sinnlos geworden ist. Stimmen Sie dieser Aussage zu? Begründung! Widerlegen Sie diese Aussage mit einer ausführlichen pädagogischen und psychologischen Argumentationskette!
77.Erläutern Sie, wie Reifungsprozesse und Lernprozesse ineinander wirken! Gibt es besondere Lernbedingungen? Nennen und beschreiben Sie die sensiblen und kritischen Phasen!
78.Die anfängliche Unreife eines Menschen bei der Geburt wird im Laufe des Lebens zum entscheidenden Entwicklungsvorteil: Durch die offenen Strukturen gibt es von Anfang an eine enge Verknüpfung zwischen Reifung und Lernen. Erläutern Sie diese Aussage unter Einbeziehung verschiedener Erklärungsansätze für Lern- und Entwicklungs-prozesse!
79.Gelernt und abgespeichert wird eine komplexe Situation einschließlich der dabei entstandenen Gedanken und Gefühle. Erläutern Sie einem Elternteil diese Aussage unter Einbeziehung aktueller Lernphilosophien!
80.Lernen als Wahrnehmung und Verarbeitung von Reizen! Erläutern Sie die Bedeutung dieser Aussage unter Einbeziehung der verschiedenen Reizarten und der vielfältigen Aufgaben im Gehirn!
81.Zeigen Sie den Zusammenhang zwischen Moral und kognitiver Entwicklung auf! Wie entwickelt sich moralisches Verständnis?
82.Wie entwickelt sich das moralische Urteilsvermögen?
83.Wodurch lässt sich das moralische Denken beeinflussen? Ist Moral lehrbar?
84.Erläutern Sie die Aussage von Prof. Dr. Gerhard Roth, Neurowissenschaftler „Imitation oder ‚Lernen durch Zuschauen‘ wurde lange Zeit als primitive Lernform im Sinne des ‚Nachäffens‘ angesehen und dem ‚Einsichtslernen‘ gegenübergestellt. Heute wird Imitation als eine höhere Form des Lernens angesehen!"
85.Beschreiben Sie die Kritikpunkte an den Konditionierungstheorien!
86.Beschreiben Sie die sozial-kognitive Lerntheorie von Albert Bandura!
87.Skizzieren Sie die Voraussetzungen, die für das Beobachtungslernen als günstig erweisen!
88.Beschreiben Sie die vier Phasen, in denen sich das Modelllernen aufteilen lässt!
89.Alle Kinder haben die märchenhafte Kraft sich in alles zu verwandeln, was immer sie sich wünschen (Jean Cocteau 1889-1963)
Jutta, 5 Jahre alt und seit 2 Jahren in Ihrer Einrichtung, findet wenig Anerkennung und Wohlbefinden im Kindergarten. Sie kommt morgens ungern und beteiligt sich nicht am gemeinsamen Freispiel. Sie weint viel und wirkt zurückgezogen und ängstlich. Wenn die Erzieherin sie anspricht, antwortet sie nicht. Wollen die Kinder sie ins Spiel miteinbeziehen, reagiert sie nicht, so dass die Kinder keine weiteren Kontaktversuche unternehmen.
a.Was können Sie über das Sozialverhalten von Jutta aussagen?
b.Ist das Sozialverhalten von Jutta mit Hilfe einer Lerntheorie erklärbar?
c.Wie könnten Sie als Erzieherin die soziale Integration von Jutta fördern?
Eine Möglichkeit, um Jutta besser in die Gruppe eingliedern zu können, ist das
soziale Rollenspie.
d.Welche Unterschiede gibt es zwischen dem freien und angeleiteten Rollenspiel?
e.Zeigen Sie die verschiedenen Stufen des Rollenspiels nach R. Götte auf und überlegen Sie, in welche Stufe Sie Jutta einordnen würden!
f.Was wollen Sie durch die Anwendung der Methode Rollenspiel bei Jutta erreichen? Formulieren Sie entsprechend (konkrete) Ziele!
g.Mit welchen Maßnahmen im Bereich des sozialen Rollenspiels können Sie zur Ermutigung Juttas beitragen und ihr Selbstwertgefühl stärken?
h.Welche Bedeutung hat die Aussage von Jean Cocteau für Jutta?

Sigmund Freud

90.Erklären Sie die Theorien Freuds!
91.Wie lässt sich der Einfluss unbewusster Impulse auf das menschliche Handeln, Fühlen und Denken feststellen?
92.Erläutern Sie >Ist jede „Fehlleistung" eine „Freudsche Fehlleistung">?
93.Die Entdeckung des Unbewussten - Zeigen Sie verschiedene Möglichkeiten auf!
94. Zeigen Sie auf, wie Freud das Unbewusste sieht bzw. charakterisiert!
95.Welche Bewusstseinstypen kennen Sie? Erklären Sie diese näher!
96.Auf welche Weise werden laut Freud Informationen ins Unbewusste verdrängt?
97.Warum kann Verdrängtes nach Freud dennoch das Verhalten beeinflussen?
98.Welche beiden wichtigen Instinkte sind Elemente der Theorie Sigmunds Freud?
99.Welche Rolle spielen Instinkte in Freuds Theorie?
100.Schildern Sie die Grundidee der Freud'schen Traumanalyse. Gehen Sie dabei auf latente und manifeste Trauminhalte ein!
101.Wodurch kennzeichnet sich die bewusste, vorbewusste und unbewusste Schicht (Schichtenmodell)?
102.Welche Dynamik ergibt sich aus dem Instanzenmodell? In welchen Situationen aus dem Kindergartenalltag sind die Einflüsse welcher Instanzen erkennbar?
103.Abwehrmechanismen: Beschreiben Sie wie sich das Ich vor Ängsten schützt? Wie funktionieren die verschiedenen Abwehrmechanismen?
104.Wie kam Freud auf seine berühmte psychoanalytische Therapie? Was sind die Wirkfaktoren der klassischen psychoanalytischen Therapie?
105.Welche Bedeutung hat die psychoanalytische Theorie? Wie sind die Annahmen Freuds im Lichte moderner Hirn-Forschung (bildgebender Verfahren) zu bewerten?
106.Wie heißen die Instanzen nach der Persönlichkeit von Freud?
107.Beschreiben Sie das Instanzenmodell und machen Sie Beispiele für die einzelnen Instanzen!
108.Welche Phasen der psychosexuellen Entwicklung unterscheidet Freud?
109.Beschreiben Sie die einzelnen Phasen!
110.Wie ist die Persönlichkeit nach Freud organisiert?
111.Wie entsteh nach Freud Lustgewinn beim Kind?
112.Was ist ein Abwehrmechanismus? Welche Funktion hat er nach Freud?
113.Nennen und beschreiben Sie die Abwehrmechanismen nach Freud!
114.Erläutern Sie die Instanzen der Persönlichkeit nach Freud jeweils nach Merkmalen / Funktionen, Entstehung und Funktionsprinzip!

Erik Erikson

115.Wie heißt das Entwicklungsmodell von Erikson? Stellen Sie die Grundzüge seines Modells dar!
116.Beschreiben Sie die Phasen von Erikson!
117.Wozu können Sie das Entwicklungsmodell von Erikson im pädagogischen Alltag nutzen?

Lawrence Kohlberg

118.Erläutern Sie das Stufenmodell nach Lawrence Kohlberg! Beschreiben Sie das Heinz-Dilemma!


Jean Piaget

119.Erläutern Sie ausführlich die kognitive Entwicklungstheorie am Beispiel Piagets!
120.Was ist eine Stufentheorie?
121.Erörtern Sie mit Beispielen die Prozesse Assimilation und Akkomodation durch die das Wissen und das Denken von Kindern immer differenzierter werden?
122.Beschreiben Sie Adaption im Sinne Piagets!
123.Beschreiben Sie die Phasen der kognitiven Entwicklung nach Piaget und deren zeitliche Einordnung!
124.In welcher kognitiven Phase ist Jonas (1,2 Jahre)? Beschreiben Sie diese!
125.Was bedeutet Objektpermanenz? In welcher kognitiven Phase wird die Objektpermanenz entwickelt? Wie könnten Sie überprüfen, ob ein Kind Objektpermanenz entwickelt hat?
126.Welches wichtige Konzept beschreibt die Art der Wahrnehmung der Kinder in der zweiten kognitiven Entwicklungsphase? Stellen Sie dies mit einem Beispiel aus dem Kindergartenalltag dar! Mit welchem Versuch hat Piaget dies überprüft?
127.Stellen Sie die Besonderheiten des Denkens von zwei Kindern im Alter von 05 Jahren und 09 Jahren an einem Experiment gegenüber!
128.Wie können Sie das Denken von Jugendlichen beschreiben? Mit welchem Versuch hat dies Piaget untersucht?
129.Was nutzt Ihnen in Ihrem zukünftigen Alltag als Erzieherin / Erzieher die Theorie der kognitiven Entwicklung nach Piaget?
130.Vergleichen Sie tabellarisch das Kompetenz- und Defizitmodell!
131.Erläutern Sie den Zusammenhang der zwischen der „Blackbox" und dem „Gehirn" besteht!
132.Erläutern Sie die Begriffe Übertragung und Gegenübertragung! Sagt der Begriff Projektion dasselbe aus?
133.In pädagogischen Zusammenhängen kommt es nicht selten vor, dass sich Heranwachsende in eine Erzieherin oder einen Erzieher verlieben. Erklären Sie dieses Phänomen mit Hilfe der Übertragungstheorie!
134.Lew Semjonowitsch Wygotski (1896 - 1934), ein Zeitgenosse Piagets, ist Vater des sozialkonstruktivistischen Bildungsverständnisses. Erläutern Sie dieses!
135.Zeigen Sie unter Einbeziehung der heutigen Erkenntnisse die Kritikpunkte an der Theorie von Piaget auf!

Konstruktivistischer Ansatz

136.Paul Watzlawick (1926-2007) nennt den Konstruktivismus die „Untersuchung der Art und Weise, wie wir Menschen unsere eigene Wirklichkeit erschaffen". Erläutern Sie die Aussage Watzlawick unter Einbeziehung der vollständigen Theorie des Konstruktivismus! Erwähnen Sie auch Ihre eigenen Praxisbeispiele!
137.Erörtern Sie die Aussage Johann Amos Comenius (1592-1670) „Nichts ist im Verstand, wo es nicht zuvor im Sinn gewesen sei!"
138.Es gibt keine für alle gültige Wirklichkeit, sondern viele subjektive und individuellen Wirklichkeiten. Die so kognitiv konstruierte Welt eines Individuums erhält nur dann allgemeinere Verbindlichkeit, wenn diese Sicht der Dinge von anderen geteilt wird. Nehmen Sie ausführlich zu dieser Aussage Stellung und denken Sie ebenso an die Erklärung der Fremdwörter oder Fachbegriffe!
139.Fassen Sie in 5 Punkten das konstruktivistische Lernverständnis zusammen!
140.Stellen Sie die verschiedenen konstruktivistischen Ansätze tabellarisch dar!
141.Erklären Sie die Grundprinzipien des Konstruktivismus, insbesondere die Begriffe „Perturbation" und „Viabilität"!
142.Erläutern Sie die konstruktivistischen Bezüge, die Sie z. B. in der Denkentwicklung, in interreligiösen Prozessen, in der Beratung, in der Gestaltung einer pädagogischen Umgebung sehen!
143.Erläutern Sie, wie sich ein pädagogisches Angebot im Hinblick auf die (vermutlichen) „Konstruktionen" von Kindern oder Jugendlichen im Voraus planen lässt!
144.Erklären Sie an praktischen Beispielen den Begriff der „kognitiven Dissonanz" (Leon Festinger / „wenn Ziele hinter den gehegten Erwartungen zurückbleiben)

Zusammenfassung der verschiedenen Modelle

145.Erläutern Sie die Aussage „Kognitive Lerntheorie - Lernen durch Einsicht!"
146.Vergleichen Sie die Theorien von Sigmund Freud, Erik Erikson, Piaget, Bandura!
147.Beschreiben Sie das Menschenbild des Behaviorismus und der Psychoanalyse!
148.Erstellen sie eine tabellarische Übersicht über die Entwicklungstheorien von Piaget (Entwicklungsstufenmodell), Havighurst (Konzept der Entwicklungsaufgaben), Erikson (Stufenmodell der Psychosozialen Entwicklung), Kohlberg (Stufentheorie der Moralentwicklung), Freud (Psychoanalyse)

 



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